Die Berufung ist im Wesentlichen ein Ruf Gottes. Christus hat aus Liebe einige Männer und Frauen – wie beispielsweise die Apostel – erwählt und lädt sie ein, ihn aus nächster Nähe zu begleiten, seinen Lebensstil zu teilen und bei der Erfüllung seines Erlösungsauftrags eng mit ihm zusammenzuarbeiten.
Dass die Berufung ein Ruf der Liebe Gottes ist; nur die Liebe, eine große und aufrichtige Liebe zu Jesus Christus, kann einen jungen Menschen dazu treiben, mit einem entschlossenen, mutigen und rückhaltlosen „Ja” zu antworten, um sein Leben Christus zu weihen und für immer sein Priester zu sein.
Eine Berufung erkennt man normalerweise im Gebet und im aufmerksamen Hören auf die Stimme des Heiligen Geistes im eigenen Gewissen; in einem intensiven Leben aus den Sakramenten; im apostolischen Einsatz oder im Dienst an den Mitmenschen und in der ehrlichen Offenheit und inneren Bereitschaft, mit seinem eigenen Leben dem Willen Gottes zu entsprechen. „Kein Arzt kann sich selbst heilen“, sagt das Sprichwort, und deshalb ist auch im spirituellen Bereich der Rat eines Beichtvaters oder eines geistlichen Leiters sehr hilfreich.
Wenn ein Jugendlicher in seinem Gewissen ahnt, dass Gott ihn vielleicht dazu beruft, Priester zu werden, kann er den Worten auf sich beziehen, die Christus an seine ersten Jünger richtete: „Kommt und seht“ – das heißt, er kann sich erkundigen, ob es in seiner Nähe eine Möglichkeit gibt, mit einen Priester zu sprechen, er kann an Einkehrtagen und Berufungsaktivitäten teilnehmen, die sich intensiv mit der Frage der Berufung auseinandersetzen.
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(Wege/Etappen der Ausbildung/Bischof/Kirche)
Wenn es aber darum geht, den Mann, den Gott als Priester auserwählt hat, in jeder Hinsicht zu bilden und ihn auf seinem Reifungsprozess zu begleiten, damit er ein Priester nach Gottes Herzen wird, dürfen wir nicht versuchen, einzelne Phasen zu überspringen.“
Die Berufung kommt von Gott. Sie ist nichts „Hausgemachtes“, geschweige denn etwas, das Eltern ihren Kindern vorschreiben oder verbieten könnten. Doch wenn Gott einen Menschen ruft, dann ist das etwas Ewiges, ein Same, den er schon ausgesät hat und der im Herzen der Kinder verborgen ist. Früher oder später werden sie entdecken, dass Gott sie für diese Mission ausersehen hat.
Was tun. Nichts anderes, als ein echt christliches Familienleben zu führen. Ihre Kinder beten zu lehren. Sie im Glauben und in der Liebe zu Gott zu erziehen und in der Familie die Sakramente zu empfangen, insbesondere sonntags zur Messe zu gehen und regelmäßig zu beichten. In Ehe und Familie ein Zeugnis der Liebe zu geben. Wenn dann eines Tages ein Sohn oder eine Tochter zu ihnen sagt: „Ich möchte mein Leben Gott weihen“, dann sollten die Eltern, das großherzige „Ja“, das ihre Kinder Gott geschenkt haben, unterstützen und dazu ermutigen.

Gott ist die Liebe und er ist seinen Verheißungen treu. Er vermag die tiefe Sehnsucht nach dem Glück, das für jeden Menschen darin besteht, zu lieben und geliebt zu werden, vollkommen zu stillen.
Wenn wir tief in das Gewissen der Menschen hineinsehen, wird von Tag zu Tag deutlicher, dass wir auf Gott hin geschaffen sind und außerhalb seiner unmöglich glücklich sein können
Als der Heilige Vater Johannes Paul II. sein goldenes Priesterjubiläum feierte, wurde dieser Jahrestag mit einer Veranstaltung gefeiert, der man den Titel „Die größte Liebe” gegeben hatte.
Die Priesterberufung ist eine Berufung zur größten Liebe, einer Liebe, die sich auf Gott und alle Menschen ohne Ausnahme erstreckt und die die Grenzen des menschlichen Herzens in großzügiger Hingabe bis ins Unendliche weite.
Wenn Du Dir überlegst, Priester zu werden und mit jemanden reden willst, ?!
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